Montag, 28. November 2016

Menschliche Wärme in kalten Zeiten



Nicht nur die aktuellen Temperaturen, sondern auch die zunehmende soziale Kälte und die Gleichgültigkeit der Passanten, machen das Leben auf der Straße für die Obdachlosen immer schwieriger. 

© Agnes Forsthuber
Mit unserer Aktion haben wir nicht nur heiße Getränke, Nahrung und Kleidung,  sondern vor allem menschlichen Wärme zu den Obdachlosen gebracht. Das ganze Jahr über wurden von einigen Frauen liebevoll warme Schals und Socken für die Obdachlosen gestrickt. Die Kinder haben für unsere Aktion Kekse gebacken, in kleine Tütchen gepackt und mit Geschenkband versehen.  Diese kleinen Zeichen menschlicher Wärme und Anteilnahme wurden von den Obdachlosen 
besonders geschätzt und gerne angenommen. 



Bei der Ausgabe von heißen Getränken und Suppe kamen wir miteinander ins Gespräch und haben so einige Lebensgeschichten und Schicksale näher kennenlernen dürfen.  Ein junger Elektriker der dringend neue Arbeit sucht setzt sich für andere Obdachlose ein und half uns bei der Verteilung der Spenden.  Ein Ehepaar erzählte uns durch Krankheit und Schulden die Wohnung verloren zu haben und wir trafen junge Frauen die vor häuslicher Gewalt auf die Straße geflohen sind.

Es gibt so viele Gründe für Obdachlosigkeit, wie es Obdachlose gibt. An diesem Nachmittag konnten wir zumindest ein paar von Ihnen zuhören und sie mit dem Nötigsten versorgen.     
          
© Agnes Forsthuber
© Agnes Forsthuber
Abschluss unserer Aktion trafen wir auf Julia von der Initiative „Mobile Bullysuppenküche“. Julia und ihr Team erhielten von uns ein paar übriggebliebene Kleidungsstücke um sie in Altona zu verteilen, es wurden Fotos von uns gemacht und Julia versprach unsere Aktion auf Ihrer Facebookseite mit zu erwähnen.

Montag, 7. November 2016

Live To Rescue: Hilfe für die Straßenhunde in Ladakh

Wir wollen heute ein sehr außergewöhnliches Tierschutzprojekt in Ladakh/Indien vorstellen:
Das Live To Rescue Stray Animals Care and Management Center. Es ist ein Projekt der ladakhischen YDA-Initiative zusammen mit Live To Love und einzig in seiner Art im Himalaya-Raum.

© Agnes Forsthuber 

Live To Rescue nimmt verletzte und kranke Straßenhunde sowie auch andere Tiere liebevoll auf, die sonst getötet würden. Hier werden sie behandelt, geimpft, sterilisiert, gepflegt und nach Möglichkeit auch an Familien aus der Region in ein Zuhause vermittelt, die die Hunde dann adoptieren können. Aufgebaut und getragen von einer außergewöhnlichen spirituellen Perspektive, ist dort unter der Leitung von S.E. Drukpa Thuksey Rinpoche ein in der Himalaya Region einzigartiger Ort für vernachlässigte Tiere geschaffen worden.

© Agnes Forsthuber
Vor Kurzem hatten einige Mitglieder unseres Live To Love Teams die Möglichkeit, diesen besonderen Ort zu besuchen, in dem bereits 500 Tiere, darunter auch Kühe, Ziegen oder Hühner ein Zuhause gefunden haben.

© Agnes Forsthuber
Ein Transporter steht rund um die Uhr bereit, um betroffene Tiere abzuholen und sie in die Obhut von ehrenamtlichen Mitarbeitern zu geben. Die Hunde werden auf dem Gelände in unterschiedlichen Arealen untergebracht: eher aggressive Tiere sind von den behinderten und den Kranken getrennt. Es wird beruhigende Musik gespielt, was sich sehr positiv auf das Zusammenleben der Tiere auswirkt.

Immer wieder müssen verletzte Tiere jedoch sofort operiert werden. Hierfür muss jedes Mal ein Tierarzt im mehrere Kilometer entfernten Leh aufgesucht werden. Auf dem Gelände von Live To Rescue gibt es bereits ein fertiggestelltes Klinik-Gebäude, das hierfür vorgesehen ist. Es mangelt jedoch an der nötigen Ausrüstung und Einrichtung. Mehrere Behandlungsliegen, Operationsgegenstände und medizinisches Versorgungsmaterial im Wert von rund 15.000 Euro sind erforderlich, um die Klinik zu zum Leben zu erwecken.

© Agnes Forsthuber 
So werden dringend folgende Dinge benötigt:

• OP Tisch 1 x € 3.000
• Behandlungstische 2 x € 1.500
• OP Instrumentensets 50 x € 55
• OP Abdecktücher 20 x € 40
• Naht-Sets 200 x € 10
• Wundversorgungssets 200 x € 7
• Dental Instrumentensets 50 x € 25
• Zahnzangen und Maulsperren 25 x € 30

Hierfür bitten wir um Deine Mithilfe !
Einfach den Spendenbutton oben rechts auf dieser Seite anklicken und mit der Spende helfen viele Tiere zu retten damit sie eine liebevolle Zukunft erhalten können. Der ladakhische Winter naht, dieser ist sehr kalt und es werden viele Neuzugänge erwartet. Jeder Beitrag ist wertvoll und kommt Live To Rescue zugute !

© Agnes Forsthuber

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Neue Schmetterlingswiese am Appelhofweiher

© Live to Love Germany

Am Sonntag den 16.10.16 haben wir zusammen mit dem NABU-Hamburg die Schmetterlingswiese am Appelhofweiher in Steilshoop erweitert und eine Müllsammelaktion durchgeführt.

Michael Kasch vom NABU berichtete, dass viele der im letzten Jahr gepflanzten Blumen gut angewachsen sind. Das gute Nahrungsangebot und einige ungemähte Wiesenbereiche förderten die Eiablage der Schmetterlinge und die Raupen fanden auch genug zu fressen, es gab mehr Schmetterlinge als im Vorjahr. Wegen des guten Erfolgs haben wir die Fläche der Schmetterlingswiese daher in diesem Jahr verdoppelt.

© Live to Love Germany

Zunächst wurde die Erweiterungsfläche abgesteckt, dann wurde die Grasnarbe in Soden abgestochen und vorsichtig abgetragen damit die Soden später noch verwendet werden konnte. Die freigelegte Bodenfläche haben wir mit Sand vermischt und mit Nachtkerzen, Hornklee, Wiesenflockenblumen und Wegwarte bepflanzt. Um die Pflanzen zu schützen haben wir die Fläche abschließend mit Flatterband umgeben und daran kleine Infoblätter angebracht was und warum dort gepflanzt wurde.

© Live to Love Germany 

Am Appelhofweiher wurden vom NABU Eisvögel gesichtet, die Eisvögel haben dort in der Nähe sogar gebrütet. Für unser Müllsammelteam war das ein großer Ansporn um einen Teil des Uferbereiches von Styropor und Kleinstplastik zu reinigen. Gerade kleine Kunststoffteile werden von Fischen gefressen und gelangen so über die Nahrungskette zu den Eisvögeln die daran, ebenso wie die Fische, sterben können. In kurzer Zeit waren unsere Müllsäcke voll und der Uferbereich sah eindeutig sauberer aus als zuvor.

© Live to Love Germany

Durch unsere Aktionen zogen wir die Aufmerksamkeit einiger spazierender Anwohner auf uns. Wir kamen miteinander ins Gespräch und konnten sie bei Kaffee und Kuchen über unsere Aktionen informieren. Unser Engagement wurde von den Anwohnern sehr geschätzt und wir alle zusammen freuen uns auf eine bunte Wiese mit vielen Schmetterlingen im nächsten Sommer.

© Live to Love Germany

Sonntag, 23. Oktober 2016

Ich bin Leben




Es wird Herbst, die Wildgänse ziehen in perfekter Formation und unter lautem Rufen gen Süden.
Ihr Ruf wir vernommen.

Mensch:
"Die Wildgänse ziehen früh in diesem Jahr, es wird bestimmt einen kalten Winter geben.
Letztes Jahr war es so warm, da habe ich mich gar nicht um eine neue Winterjacke gekümmert, jetzt wird es aber Zeit.
Heute werde ich shoppen gehen.
Was will ich eigentlich ? Naja, was Stylisches sollte es sein und auf jeden Fall warm und kuschelig. Aber auch nicht so dick und schwer, federleicht wäre schön. Federleicht ? Das ist doch die Idee, eine Daunenjacke wäre perfekt. Aber zu teuer darf die Jacke natürlich nicht sein, vielleicht gibt es bei Daunenjacken auch Schnäppchen.
Heute wird mein Shoppingtag und mit einem stylischen Daunenschäppchen wäre ich sehr glücklich."

Gans:
"Ich habe die Seelen der Ahnen fliegen gehört, mein sehnen begleitet sie.
Es ist eng, dämmrig und heiß, ich habe Durst. Das Wasser ist am anderen Ende des Stalls, ich stehe auf und meine Welt besteht wieder nur aus Schmerzen. Ich lasse mich zurücksinken, ich bin zu schwach, ich schaffe es nicht bis zum Wasser.
Die Arbeiterin gestern war unerfahren, gleich zu Beginn riss sie zusammen mit meinen Daunen ein großes Stück Fleisch aus meiner Brust. Durch den Schmerz habe ich mich kurz bewegt, sie packte meinen Hals und zerrte mich zurück. Schmerz fuhr vom Hals durch mich durch und meine Muskeln spannten sich an. Sofort wurde ich nur noch fester gepackt und einklemmt. Als mein Flügel dabei brach, konnte ich nicht einmal mehr zucken.
Seit ich in den Stall zurückgeworfen wurde kauere ich nun hier, aber nicht mehr lange.
Ich spüre wie sich meine Seele von meinem geschundenen Körper zu lösen beginnt.
Was immer heute auch geschieht, ich fühle Erleichterung. Denn ich weiß heute Nacht werde ich wieder mit meinen Ahnen fliegen dürfen."

Die Daunenverarbeitung verursacht unnötiges Tierleid.
Lebendrupf ist in der EU zwar außerhalb der Mauser der Tiere verboten, aber durch dieses Schlupfloch befinden sich alle gerupften Gänse im Zweifelsfall ganzjährig in der Mauser. In Asien gibt es keinerlei Einschränkungen von Lebendrupf. Bei ungefähr 16.000.000 Kg Daunen die allein Deutschland pro Jahr importiert, kann man sich das Ausmaß des Leids der Tiere kaum vorstellen.

Jahrhunderte lang haben Gänse unsere Tempel bewacht, unsere Städte und Heere vor Feinden gewarnt und unsere Gebete zu den Göttern getragen. Viele Kulturen haben die Gänse wegen ihrer hohen sozialen Kompetenz und lebenslangen Treue verehrt. Als Dank wurde die Gans im Westen vielerorts in Stadt- oder Familienwappen aufgenommen. Auch in der sakralen Ornamentik Asiens ist die Gans zu finden.

Der Verzicht auf Daunenkissen, -decken und -jacken ist Deine persönliche Möglichkeit das Leiden ein wenig zu verringern, vielen Dank dafür.

Montag, 5. September 2016

PS & Plastikmüll - unsere Aktionen vom 03. und 04.09.16

An diesem Wochenende waren wir mit einem Infostand auf dem Hamburger Stadtpark-Revival Oldtimerrennen vertreten.
Live To Love und eine Oldtimer Rennveranstaltung, wie passt denn das zusammen?


© Agnes Forsthuber

Wir wurden vom Veranstalter eingeladen gerade weil wir uns sehr für den Umweltschutz engagieren. Viele Besucher haben unseren Stand besucht und sich über unsere Aktionen informieren lassen. Wir hatten tolle Gespräche über die Nachhaltigkeit von Oldtimern, CO2 Emissionen von modernen Autos und Kreuzfahrtschiffen, Baumpflanzungen, Tierschutz, Nockenwellen, V8 Motoren und jede Menge Spaß.


© Agnes Forsthuber

Unser Stand war direkt neben der Spur für den Vorstart. Alle Oldtimer kamen an uns vorbei und wenn die Fahrerinnen und Fahrer warten mussten, standen die wunderschönen Wagen direkt vor unserem Stand. Die Kinder liebten unsere Fähnchen um allen Rennteilnehmer zu zuwinken und auch ein paar Fahrer steckten sich Live To Love Fähnchen an die Autos.


© Agnes Forsthuber

Eine tolle Veranstaltung die wir in guter Erinnerung behalten werden und einigen Besuchern wird gewiss auch Live To Love in Erinnerung bleiben.


© Agnes Forsthuber

Am Sonntag fand zusätzlich noch eine Müllsammelaktion im Hamburger Stadtpark statt.
Gerade jetzt zum Ende der Grillsaison lag viel Plastikmüll am Ufer des Stadtparksees. Plastikbesteck, Einweggrills, Verpackungsmaterial, Plastiktüten, Kronkorken und leere Flaschen wurden in großen Mengen eingesammelt. Alle waren sehr motiviert und trotz des Regens waren unsere Müllsäcke in kurzer Zeit prall gefüllt.


© Agnes Forsthuber

Samstag, 3. September 2016

Besuch auf dem Gnadenhof SolLuna

Bei unserer erste Aktion nach der Sommerpause haben wir unsere Patenschafe auf dem Gnadenhof SolLuna in Rietberg-Mastholte besucht.

Zunächst wurden die zahlreichen Futterspenden nicht nur für unsere Schafe, sondern auch für alle anderen Vierbeiner ausgeladen und übergeben. Besonders unterstützt wurden wir dabei auch diesmal wieder vom Heimtierpartner Zoo-Markt Alsterdorf und der Tierbar in Eppendorf. Unsere Schafe schauten sehr glücklich aus der Wolle und die Hunde begannen sofort mit Qualitätstests.



Der große Hof von SolLuna wurde in den letzten Jahren oder Jahrzehnten immer nur geflickt. Ein Großteil des Hofes besteht aus Beton mit großen Löchern und üppigem Pflanzenbewuchs, aus einer löchrigen Teerdecke oder einfach nur aus Sandkuhlen.

Für die tägliche Arbeit mit den Pferden und für Schubkarren voller Mist ist der Boden ungeeignet und gefährlich. Der Boden soll in der nächsten Woche erneuert werden, für die Vorbereitung darauf war der volle Körpereinsatz der Live To Love Teams gefordert. Es galt alle losen oder brüchigen und beschädigten Bodenteile zu entfernen, den Sand abzutragen und den Bewuchs zu entfernen.

Mit Brechstangen, Hämmern und Meißeln ging das erste Team daran lose Teile zu entfernen. Ein weiteres Team kümmerte sich um die Entfernung der Pflanzen. Was macht man mit Betontrümmern und sehr vielen Pflanzen ? Einen Kletterhügel für die Ziegen! Das dritte Team hat daher alles eingesammelt und im Ziegen und Schweine Gemeinschaftsgehege zu einem Kletterhügel aufgeschüttet.



Damit die neugierigen Ziegen und Schweine während der Aktion nicht versehentlich verletzt werden oder aus dem Gehege ausbrechen, hat unser Kinderteam die Ziegen und Schweine mit Brot und Möhren gefüttert und immer wieder erfolgreich aus der Gefahrenzone gelockt. Die Ziegen hatten dabei nichts zu meckern und die Schweine fanden das saugut.



Der Hof von SolLuna war bald eine pflanzenfreie Kraterlandschaft und gut vorbereitet für einen neuen Bodenbelag. Der Ziegenhügel wird in der nächsten Zeit weiterhin wachsen und wir freuen uns im nächsten Jahr die tollen Veränderungen zu sehen.

Samstag, 18. Juni 2016

Bike Yatra - 5000 Kilometer unterwegs mit dem Fahrrad von Kathmandu nach Dehli und zurück


Unter der Führung des Gyalwang Drukpa, haben 250 Nonnen 5.000 Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt. Auf ihrer Reise von Kathmandu durch Indien und zurück besuchten sie per RadPilgerstätten und setzten ein starkes Zeichen für umweltbewusstes Handeln, sowie die Gleichheit der Geschlechter.

Die Drukpa Nonne Khenmo Jigme Tingdzin La berichtet in diesem Interview über ihre Erfahrungen auf dieser außergewöhnlichen Unternehmung.

Schon in ihrer Kindheit zeichnete sich Jigme Tingdzin durch eine außergewöhnlich schnelle Auffassungsgabe aus. Seine Heiligkeit der Gyalwang Drukpa verlieh dieser außergewöhnlichen Nonne und Frau in Anerkennung ihrer profunden Kenntnisse des Rituals und der buddhistischen Philosophie bereits im Alter von 23 Jahren den Ehrentitel Khenmo (tibetisch), was sowohl Gelehrte, als auch Äbtissin bedeutet.






Khenmo La:Mit dieser Pilgerreise wollten wir Indien sowie der ganzen Welt unsere Botschaft vermitteln, wie wichtig umweltfreundliches Leben und auch Reisen ist. Die Luftverschmutzung ist in Indien angesichts der vielen tausenden Autos sehr stark angestiegen. Dadurch erkranken unzählige Menschen und Tiere, auch die Natur leidet sehr stark darunter. Wir versuchen, die Botschaft
zu verbreiten, wie sinnvoll es ist, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Es ist wirklich eine der
umweltfreundlichsten Arten des Reisens (...)

Die Reaktionen in Indien waren insgesamt sehr positiv; uns wurde sehr viel Wertschätzung für unsere Initiative entgegen gebracht. Die Menschen versprachen uns: „Von jetzt an werden wir unsere Umgebung sauber halten. Wir werden unser Bestes tun, Plastiktüten und nicht biologisch abbaubare Produkte zu vermeiden.








Frage:
Wie haben die Menschen darauf reagiert, Nonnen auf Fahrrädern und ohne Roben zu erleben?

Khenmo La:
Jeder von uns trug selbstverständlich Fahrradkleidung. Es ist einfach zu kompliziert mit einer Nonnen- bzw. Mönchsrobe Rad zu fahren. Daher gingen die Inder zunächst davon aus, dass wir lediglich Fahrradfahrer sind. Daher versuchten wir ihnen bei jeder Gelegenheit klar zu machen, dass wir ehrwürdige Nonnen und Mönche sind, wobei die meisten von uns ja Nonnen waren. Und die Menschen reagierten fast schockiert, denn sie gingen zunächst davon aus, dass wir Männer sind. Als wir ihnen aber sagten: “Wir sind Frauen!“ riefen sie: "Oh, mein Gott!"- sie waren so überrascht. "Sind es wirklich Frauen, Ladies?"

Das gesamte Interview können Sie hier lesen.